Produktivität

November 16th, 2010 by admin

Produktivität ist ein Begriff, der seit dem 19. Jahrhundert verstärkt in der Volkswirtschaft  seinen  Einsatzbereich  findet.  Dort  besonders  in  der  Landwirtschaft, um  die  Relation  der  eingesetzten  Produktionsfaktoren  (Arbeit,  Boden,  Kapital) dem  Erwirtschafteten  gegenüberzustellen.  Die  klassische  volkswirtschaftliche Formel hierzu lautet:

 

Produktivität = Faktorertrag : Faktoreinsatz

 

Demgegenüber  adaptierte  sich  bald  ein  ähnlicher  Ansatz  in  der  Betriebswirtschaft, der die Relation der erzeugten Produkte und der dazu notwendigen Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital, Material) darstellt. Damit war es möglich, verschiedenste unternehmerische Aktivitäten und Prozesse allgemein messbar zu machen und dadurch unterschiedlichste Geschäftsarten zu vergleichen.

Produktivität = Output : Input

 

Mit dem Thema der Produktivität hat sich der Ökonom P. J. VERDOORN intensiv beschäftigt. Er stellte bei einer Zeitreihenbetrachtung von 1870 bis 1930 den Zusammenhang  zwischen  dem  Wachstum  der  Arbeitsproduktivität  und  dem Produktionsvolumen  (gemessen  am  Bruttoinlandsprodukt)  fest.  Damit  war  es möglich, die Beziehung beider Faktoren in einer linearen Funktion darzustellen.


y = a + b · x

Eine Veränderung der Produktivität berechnet sich daher mit folgender Formel:

Produktivitätsveränderung = a + b · Wachstumsrate der Wirtschaftsleistung

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One Response

  1. Arbeit | Kapital - Arbeit - Beruf

    […] in ständigem Fortschritt in der Spezialisierung. Es gab eine größere Teilung der Arbeit und Produktivitätssteigerungen. Parallel Handel mit Erzeugnissen, um Produkte zu bekommen von ihren Familien gemacht, und die […]